JU-87-B STUKA - 3D-Modellumsetzung
St. Stoske, A. Reichenbach

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Projekt-Infos
1. Vorgeschichte

Irgendwann und irgendwo habe ich mal ein Foto gesehen, von einem Flugzeugmodell dass an einer Decke hing. Es hatte zwei Motoren und zwei lange Heckflossen und einen kleinen Rumpf dazwischen. Eine Bespannung fehlte, sodass man den gesamten Aufbau sehen konnte, die Größe aber war nicht abzuschätzen. Dutzende von Spanten, Streben und Rippen aus dunklem Holz, sauber und filigran gearbeitet, dazu Teile aus Metall, wahrscheinlich Messing, machten einen wertvollen und hochwertigen Eindruck.

Toll, dachte ich, sowas würdest du auch gerne bauen. Aber leider gab es keinerlei Anhaltspunkt, keine weitere Informationen über dieses Foto oder das Modell. Im Internet fand ich nur moderne Flieger, vorgefertigt, meist aus Kunststoff und ganz auf das Fliegen bezogen, einfach weil ich nicht wusste wonach ich suchen sollte.

Monate später fiel mir bei einer Internet-Auktion ein Bausatz auf, der zwar viel kleiner war und einen anderen Flugzeugtyp darstellte, aber genauso aufgebaut war wie das Modell auf dem Foto. Ich ersteigerte das Modell und lernte auf diesem Wege den Verkäufer Arndt Reichenbach kennen, der zufälligerweise auch gerne Modelle baut.

Das kleine Modell erwies sich als richtige Spur, im beigelegten Prospekt fand sich auch das gesuchte Modell mit den zwei Rümpfen. Seitdem weiss ich zumindest, dass auf dem Foto eine P38-Lightning abgebildet war. So sah sie ungefähr aus, nur eben aus Mahagoni und Messing statt aus Balsa und Plastik:

Ich berichtete von meiner Idee, ein solches Modell vollständig virtuell im Computer aufzubauen um ein individuelles Flugzeug in spezieller Ausführung und besonderer Perfektion zu bauen.

Er berichtete seinerseits mir davon, dass er gerade eine Junkers 87-B beginnen wolle, ebenfalls mit dem Schwerpunkt auf ein hochwertiges Dekorationsmodell und am Liebsten auch in Größer.

Deshalb verfolgen wie dieses Interesse nun gemeinsam und teilen unsere Erfahrungen. Während Arndt den originalen Bausatz erstellt, konstruiere ich parallel das virtuelle Modell. Anschliessend bauen wir beide anhand der digitalen Basis unsere individuellen Flugzeuge.

Welchen genauen Verlauf dieses Projekt letztendlich nimmt, wie weit es geht und wann sich dieses Interesse wieder trennt, ist unbestimmt. Solange es funktioniert, werden wir den Verlauf auf diesen Seiten dokumentieren und bebildern, damit auch andere Interessierte einen Nutzen davon haben.

Stephan Stoske,
Visuelle Kommunikation, Velbert

Arndt Reichenbach,
Berufspilot,
Jülich