JU-87-B STUKA - 3D-Modellumsetzung
St. Stoske, A. Reichenbach

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3D-Rekonstruktion
17. Hauptrad mit Schuh

Der Radschuh wurde von Grund auf überarbeitet. Dank der Plastikformen (siehe Extras: Erster Formtest) konnte ich das Modell nun weiter verbessern. Der Schuh hat nun keine durchgängige Öffnung mehr, sondern ist nach oben hin geschlossen - nur der Raum für das Rad ist ausgespart und auch optimiert.

Die Aussenmaße wurden nun endgültig so angepasst, dass sie auf allen geraden Strecken eine Dicke aufweisen, die durch die Schichtstärke von 1,5 mm teilbar ist. Dadurch werden die Formen etwas leichter umsetzbar und auch genauer.

Auch die Methode des Schichtaufbaus wurde verbessert. Die Schichten berücksichtigen nun den ansteigenden oder abfallenden Winkel zwischen den beiden Aussenseiten und bilden den Übergang auf der Form mit ab. Dadurch können die Kanten der Formen direkt nach dem Ausschneiden bearbeitet werden, noch bevor man sie miteinander verklebt. Diesen Prozess zeige ich freilich erst beim Realbau.

Der obere Abschluss ist nun eine glatte Fläche mit einem Knick in der Mitte. Dieser wurde direkt an den Knick der Tragfläche angepasst, der Schuh passt also glatt an die richtige Stelle. Als tragfähige Basis muss noch eine entsprechende Gegenfläche an der Tragfläche angebracht werden.

Der Radschuh ist übrigens nicht zur Hälfte gespiegelt, sondern ein Vollkörper. Dies war notwendig weil der Winkel der Tragflächenbasis kleiner ist, als der Winkel des Flügels selber. Die Auflagefläche ist also nicht spiegel-symmetrisch.

Das Hauptrad ist natürlich deutlich größer als das Heckrad, die Beschreibung der genauen Maße spare ich mir aber an dieser Stelle. Auch dieses Rad wird durch Schichten aufgebaut. Hier sind es zwei dickere in der Mitte mit sternförmigen Ausschnitten und je 3 mm und zwei weitere dünnere auf der Aussenseite mit je 1,5 mm, um die Rundung des Reifens zu vervollständigen.

Wie beim Heckrad wird auch hier das Achsloch von 2 mm auf 1 mm reduziert, indem ein Plastikröhrchen als Nabe eingesetzt wird. Die beiden Unterlegscheiben, ebenso aus Plastik, sollten sich diesmal mitdrehen, d.h. an der Achse, z.B. mit einem Klebertropen befestigt sein. Dies, damit das Rad nicht auf der Achse hin- und herrutschen kann. Es wäre ebenso möglich, die Unterlegscheiben so dick zu wählen, dass sie als Röhrchen bis zum Innenrand des Schuhs reichen.

Um das Rad besser einbauen zu können ist es sinnvoll, erst beide Hälften zu erstellen und das Rad einzusetzen, bevor man die Hälften zusammenklebt.

Auf den beiden unteren Bildern sieht man die Befestigung des Radschuhs an der Tragfläche. Zwei passende Formen werden auf der unteren Seite rechts und links an die zentrale Rippe und die vordere Kante geklebt. Auf diese Fläche kann der Radschuh dann glatt aufgeklebt werden.

Hier das Modell in ganzer Pracht und mit aktivierter Spiegelung, so wie es bis zu dieser Stelle virtuell aufgebaut ist. Das Heck ist fertig, es fehlt noch der Motorbereich, die Kanzel und einige Details.