JU-87-B STUKA - 3D-Modellumsetzung
St. Stoske, A. Reichenbach

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3D-Rekonstruktion
10. Leisten und Spiegelung

Die angesetzten Spanten werden nun mit den querliegenden Leisten verbunden. Dafür verwende ich Spline-Quadrate von 15 Einheiten Kantenlänge (= 1,5 mm). Mehrere davon liegen in einem weiteren Nurbs-Objekt, dass die Quadrate untereinander verbindet - es entsteht eine lange Leiste mit Volumen.

Durch verschieben oder verdrehen der einzelnen Quadrate lassen sich die Leisten dann einfach biegen und frei verformen, natürlich auch um die Längsachse drehen. Die Interpolation verläuft "natürlich" (bikubische Interpolation) und ist immer gerundet. Obwohl Knicke, bzw. Brechungen möglich wären, und auch im Plan verzeichnet sind, werden wir nur gebogene Leisten verwenden.

Die Leisten werden erzeugt soweit möglich, im unteren Teil werden erst nach Ansetzen der Tragfläche weitere Leisten aufgesetzt, diese lasse ich erstmal aus.
Bei der Lage richte ich mich immer zuerst nach den Ausschnitten in den Spanten, meist sind sie dann sehr wellig. Ich entferne diese Wellen, und damit auch die Spannung, indem ich die Leisten durch Interpolation begradige, natürlich unter Berücksichtigung der geplanten Lage.

Hier das Resultat:

Die Welt der 3D-Simulation ist eine rein mathematische Welt. Es besteht keine Veranlassung das Modell auf die Seite zu legen oder irgendeine Reihenfolge beim Aufbau einzuhalten. Jedes Element oder jede Gruppierung kann zu jeder Zeit einfach deaktiviert, ausgeblendet werden. Deshalb kann es auch passieren, das in folgenden Bildern Elemente fehlen, die zuvor schonmal sichtbar waren. Die Reihenfolge wird erst dann chronologisch korrekt, wenn der reale Aufbau beginnt.

Spiegelungen werden natürlich auch mathematisch erzeugt, die fehlende Hälfte erscheint auf Knopfdruck und ist immer perfekt symmetrisch. Bauteile wie die beiden überstehenden Kanzelabgrenzungen im linken Bild werden etwas anders gehandhabt. Hier existiert der Spline nur zur Hälfte und wird alleine vorab gespiegelt, damit eine perfekte Form entsteht die später auch wieder ausgegeben werden kann. Erst dann wird die Form extrudiert (bekommt ihr Volumen), eingesetzt und von weiteren Spiegelungen ausgeschlossen.

Die Genauigkeit ist zu diesem Zeitpunkt zwar schon relativ hoch, aber noch sitzt kein Element an seiner endgültigen Position.