JU-87-B STUKA - 3D-Modellumsetzung
St. Stoske, A. Reichenbach

START     ZURÜCK     WEITER

3D-Rekonstruktion
9. Erste Korrekturen

Die ersten Punkte die in der Geometrie tatsächlich verändert werden sind die inneren Stellen der Spanten, dort wo sie die mittlere Rippe berühren oder später ihr Gegenüber. Diese Punkte werden exakt auf Null (der Mittelachse) bzw. auf 7,5 Einheiten gesetzt (der halben Brettchenstärke von 0,75 mm).
Dann wird die Seitenrippe importiert und dort eingesetzt, wo sie laut Bauplan masstechnisch liegen müsste. Dabei wird deutlich, dass die Aussparungen in den Spanten nicht nur deutlich daneben liegen, sondern auch unregelmäßig falsch sind. Im realen Modell läge die Seitenrippe etwas zu hoch und wäre deutlich wellig.
Doch bevor die Ausschnitte in den Spanten korrigiert werden, muss die Form der Seitenrippe selbst überprüft werden, denn sie begrenzt ja die Dicke des Rumpfes und somit auch die Breite der Spanten.

Links sehen wir den Rumpf von oben, die schwarze Linie ist die Mittelachse. Die rote Linie ist die Aussenkante der Seitenrippe und die grüne Linie die des original Flugzeugs. Die Grafik wurde zur besseren Darstellung in der Senkrechten stark gestaucht.

Wie man sieht, ist der hinteren Bereich im Modell etwas schmaler und der vordere Abschluss deutlich dicker, wahrscheinlich um genügend Raum für eine Motorisierung zu lassen.

Die Form des Seitenrippe wird dem Original angepasst, nur die vordere Abweichung wird zuerst belassen. Da zahlreiche kommende Bauteile von dieser Form abhängig sind, werden wir diese Korrektur, wie schon bei der Rumpflänge, erst ganz am Ende ausführen.

Im rechten Bild ist die angepasste Seitenrippe eingesetzt. Die Ausweitung der Spanten ist perfekt, ebenso die Ausschnitte darin.