JU-87-B STUKA - 3D-Modellumsetzung
St. Stoske, A. Reichenbach

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3D-Rekonstruktion
16. Heckrad und Stützen

Das kleine Rad am Heck ist das erste Teil, dass in Schichten gebaut wird. Die mittlere Schicht ist aus zwei mm starkem Material und auf jede Seite kommt eine weitere Schicht mit 1,5 mm Stärke. Das Rad ist also fünf mm dick. Im Bild werden die Scheiben schon geschliffen dargestellt, dieser Vorgang wird ausführlich vorgestellt wenn der reale Nachbau beginnt.

Das Loch für die Achse hat zwei mm Durchmesser, mit einem zwei mm langen Stück eines Kunststoffröhrchens als Nabe wird der Durchmesser auf 1 mm reduziert. Auf beide Seiten kommt, ebenfalls aus Plastik, eine Unterlegscheibe mit drei mm Durchmesser.

Der Haltebügel wird aus 1 mm dickem Draht gebogen und durch die Nabe gesteckt. Auf der anderen Seite kann das Drahtende z.B. mit einem Tropfen dickflüssigen Klebers am Durchrutschen gehindert werden, aber es sind auch andere Methoden denkbar.

Die Halterung (Bilder unten) besteht aus vier Schichten mit je 1,5 mm Stärke. Der Haltebügel wird zwischen die mittleren Schichten geklebt, dazu muss ein entsprechender Kanal erzeugt werden. Bei Balsaholz kann dies leicht vorher mit einem Skalpell geschehen, bei Hardholz kann nach der Verklebung von oben und unten ein passendes Loch gebohrt werden.
Die äusseren beiden Schichten reichen etwas höher, sodass eine Vertiefung entsteht. In dieser kommt die Kielrippe zu liegen, wenn die Halterung am Rumpf angebracht wird, die äusseren, höheren Kanten liegen dann an den untersten Leisten des Rumpfes an.

Da es sich bei den Schichten wieder um Ausgabeformen handelt, kann die Halterung nur im ungeschliffenen Zustand abgebildet werden. Natürlich wird sie später im ganzen um zum Rumpf glatt hin verschliffen, bzw. gerundet.

Das folgende große Bild zeigt den Heckaufbau nochmal etwas genauer, das Hinterrad ist angebracht und auch zwei Stützen für die Tragflächen.

Die Stützen beginnen nebeneinanderliegend, an der Spitze der dritten Rippe und enden in Öffnungen in der Kielrippe. Die Stützen sind 1,5 mal 2,5 mm und liegen auf den Rumpfspanten auf. An allen Kontaktstellen müssen sie passend abgewinkelt und geschliffen werden.