JU-87-B STUKA - 3D-Modellumsetzung
St. Stoske, A. Reichenbach

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3D-Rekonstruktion
14. Tragflächen

Die Spiegelung der gegenüberliegenden Seite wird wieder deaktivert damit wir die Tragfläche bequem erweitern können.

Beim realen Bau wird diese natürlich plan liegend aufgebaut, danach mit einem untergelegten Keil um 12 Grad angehoben und mit der Flügelbasis verklebt. Im 3D-Raum ist dies nicht notwendig, wir können jeden Winkel als Basiswinkel nutzen und diesen frei verändern, also liegen alle Teile von Beginn an im richtigen Winkel.

Die Rippen - der sauberen Form zuliebe wieder erstmal ohne Aussparungen - werden nach Plan und anhand ihrer unteren Kante platziert. Dann ziehe ich die vordere und hintere Abschlusskante über den Flügel bis zu Spitze. Dort wird das Abschlußstück E4 angesetzt, um weitere acht Grad nach oben abgewinkelt.
Die Rippen werden nun erstmal so korrigiert, dass sie sauber an den Kanten sitzen, die Nase und die Aussparung am Ende werden genauso an- bzw. aufgesetzt wie bei den Rippen der Basis - nur die Rundungen sind noch unregelmäßig.

Als Grundlage für die erste Rippe dient natürlich die Rippe unterhalb des Flügelansatzes. Anhand dieser wird der Bogen der ersten Flügelrippe angepasst. Alle folgenden werden danach ausgerichtet, wozu aber erst die Leisten eingezogen werden müssen.

Die Leisten liegen vollkommen plan zur Tragläche und werden bis zur letzten Rippe gezogen. Jetzt können anhand der Leisten die Rundungen aller Rippen korrigiert werden. Die oberen Leisten werden geknickt und noch ein Stück weitergeführt, bis ans Ende des Abschlußstückes E4.

Es ist wieder zu beachten, dass dieses Abschlußstück und die Enden der Abschlußleisten nicht geschliffen dargestellt werden (um die Formen zu erhalten). Natürlich wird die Spitze beim Real-Nachbau über beide Ebenen rund verschliffen.

Hier ein Bild von der Frontansicht und darunter die fertige Tragfläche mit gespiegelter Gegenseite.