JU-87-B STUKA - 3D-Modellumsetzung
St. Stoske, A. Reichenbach

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3D-Rekonstruktion
8. Durchdringen und Schleifen

Die Aufgabe dieses Projektes ist nicht die virtuelle Abbildung des Modelles in 3D, denn dann würde man die Formen nur hinsichtlich der Optik verändern. Hier ist es das Ziel, perfekte Formen zu erstellen, die nachher wieder in einen realen Werkstoff umgesetzt werden sollen. Deshalb müssen wir optisch unschöne Details akzeptieren, z.B. überstehende Kanten, die man beim realen Bau abschleifen würde.

In diese Situation geraten wir immer dann, wenn an der Kontaktstelle ein schiefer, also nicht rechter Winkel beteiligt ist. Im linken Bild ist die Kielrippe leicht ansteigend, also kann die gerade angesetzte Spante unmöglich bündig abschliessen.

Hier wird die Form dann (immer) so korrigiert, dass der Körper (hier die Spante) extakt um diesen Winkelteil übersteht und damit leicht geschliffen werden kann. Die notwendigen Schleifvorgänge reduzieren sich damit deutlich und sind recht genau definiert.

In diesem Bild sehen wir den unteren Teil derselben Spante. Ihre "Nase" trifft mit der geraden Unterkante auf die gebogene Oberkante der Kielrippe. Im realen Modell liesse sich die Spante deshalb nicht ganz aufsetzen und der Abschluss ganz unten wäre auch nicht bündig.

Die untere Kante dieses Vorsprungs muss deshalb dem Winkel entsprechend abgeschliffen werden, sodass wie im rechten Bild die Körper sauber zusammenpassen und auch der untere Abschluss glatt ist. Das gilt für alle Stellen an allen Spanten die auf einen Winkel der Kielrippe treffen.

In der 3D-Simulation bleibt die Form natürlich unterverändert, hier durchdringen sich die Körper einfach an den entsprechenden Stellen.