JU-87-B STUKA - 3D-Modellumsetzung
St. Stoske, A. Reichenbach

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3D-Rekonstruktion
7. Teile vorbereiten

Nachdem die Formen importiert und eventuell getrennt wurden, werden sie nach Bauteilbezeichnung benannt und extrudiert (Extrude-Nurbs) gelegt. Dadurch bekommen die Formen ihr Volumen (von 15 Einheiten = 1,5 mm). Sie werden dabei nicht in eine feste Geometrie umgewandelt, sondern basieren weiterhin auf den auflösungsunabhängigen Vektoren.

Die Umwandlung in Geometrie, die zur Visualisierung notwendig ist, wird über die Spline-Interpolation berechnet, hier natürlich wieder über Beziér-Kurven (Modus: angepaßt). Sie erfolgt für jeden Ausgabe-Prozess erneut, mit der jeweils optimalen Geomertriemenge.
Der Winkelschwellwert liegt bei drei Grad, und wird je nach Bauteil bis auf 0,2 Grad herabgesetzt (was eine große Menge Geometrie erzeugt, aber auch nur einmal beim Rumpfteil mit seinen extrem flachen Winkeln auftritt).

Für starke Vergrößerungen wird zusätzlich die optische Glättung eingesetzt (Glättungs-Tag), die die Verläufe aller Winkel unter 15 Grad optisch ineinander fliessen läßt, Winkel darüber werden als Kante oder Knick sichtbar.

Die erste Bauteile die nun über unserer Arbeitspappe schweben sind der lange Mittelteil (Kielrippe) sowie die zehn einzelnen Rumpfspanten. Sie werden erstmal mit nur grober Genauigkeit nach Plan positioniert.

Jedes Bauteil wird sofort texturiert. Die Projektion der Textur ist kubisch und bei allen Bauteilen identisch, nämlich in der Größe und Proportion des verwendeten Balsabrettchens von üblicherweise 1000 x 150 x 1,5 mm. Die Balsatextur wird immer auf diese Fläche skaliert und bedeckt das Bauteil nur zu dem Anteil, die die Größe des Bauteils auf dem Brettchen auch einnehmen würde. Dadurch ist die Textur auf großen wie kleinen Teilen realistisch, sie wird nur gedreht, damit die Faserrichtung des Holzes günstig verläuft.