JU-87-B STUKA - 3D-Modellumsetzung
St. Stoske, A. Reichenbach

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"RealWorld"-Baubericht
5. Die Montage

Nachdem die einzelnen Haupt-Baugruppen (Rumpf, Tragwerk und Leitwerkskomponenten) fertig gestellt wurden, kann der Zusammenbau beginnen.

Hier ist besonders auf korrekte winklige und symmetrische Stellung der Baugruppen zueinander zu achten.

Nach dem Verleimen der starren Steuerflossen mit dem Rumpf, werden die beweglichen Ruder mit diesen durch einfache Ruderscharniere aus klaren Kunststoffplättchen verbunden. Die hierfür erforderlichen Schlitze werden im Idealfall mit der Modell-Schleifscheibe geschnitten, um das empfindliche Holz nicht versehentlich mit dem Messer zu spalten. Im Entwurf für das Großmodell sollte möglicherweise eine Lösung mit Ruderscharnieren aus Messing anstelle der Plastikplättchen angestrebt werden.

Nach dem Einbau des Tragflächensegments (es sind hier umfangreiche Schleifarbeiten vor dem Einpassen vonnöten) muss zunächst das Bombenreck aus gebogenem Stahldraht und die Auslösevorrichtung installiert werden. Erst jetzt kommt der Aufbau der Rumpfunterseite durch Anbringen und Verschleifen der restlichen Leisten zum Abschluss. Die Querruder, Lande- und Bremsklappen werden erst nach Anbringen des Fahrwerks und des Motorsegments angebaut, da sie als bewegliche Teile bei der vorgesehenen Version als Anschauungsmodell recht empfindlich sind.

Die im Bausatz enthaltenen Teile aus tiefgezogenem Kunststoff sind zwar prinzipiell leicht zu verarbeiten und deshalb auch in dieser Art Bausätze häufig anzutreffen, im Hinblick auf das angestrebte Modell im Maßstab 1:8 soll aber bereits jetzt beim vorliegenden Bausatz so weit wie möglich auf Kunststoffteile verzichtet und Erfahrungen im Aufbau derselben Teile in einer Holzvariante gesammelt werden.

Hierzu werden die im Computer generierten Formen im Maßstab 1:16 auf Klebefolie ausgedruckt, diese entsprechend der Holzmaserung auf 1,5 mm starke Balsabrettchen aufgeklebt, mit der Dekupiersäge entlang der Außenlinien ausgesägt und mit Hilfe von Stecknadeln beim Verleimen so angepasst, dass rote Passmarken immer auf grüne Passmarken zu liegen kommen. Anschließend muss der Radschuh gründlich verschliffen werden.

Anmerkung zum Bild: Die beiden unteren Nadel stecken nur deshalb an falscher Postition um die roten Punkte besser zeigen zu können.